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Die Wärmepumpe nutzt Umweltwärme zum Heizen

Die Wärmepumpe ist eine thermodynamische Heizung, die es ermöglicht Umweltwärme nutzbar zu machen. Ca. 3 bis 4 Anteile Umweltenergie und 1 Anteil elektrische Energie werden als Heizenergie bereitgestellt. Die elektrische Energie ist erforderlich, um die bei niedriger Temperatur vorliegende Umweltenergie von -20°C bis +35°C auf ein für die Heizung (Warmwasser) nutzbares Temperaturniveau zu "pumpen".

Funktionsweise der Wärmepumpe

Das Funktionsprinzip einer Wärmepumpe ist identisch dem eines Kühlschrankes. Diese unterscheiden sich im wesentlichen nur durch das heizen und kühlen. Während man den Lebensmitteln über den Verdampfer Wärme entzieht um diese zu kühlen, wird über den Verflüssiger an der Rückseite des Kühlschrankes Wärme abgebeben. Bei der Wärmepumpe hingegen wird über den Verdampfer die Wärme aus der Umwelt (z.B. Außenluft / Abluft) entzogen und über den Verflüssiger dem Heizsystem zugeführt. Auch wenn man der Meinung ist, Luft mit -20°C hat nicht viel Energie, muss berücksichtigt werden, dass der absolute Nullpunkt bei -273°C liegt. Somit ist nur die Energie erforderlich, um auf +35°C zu kommen, also nur 55°C Differenz. Deshalb ist es auch wichtig, dass man eine Flächenheizung (z.B. Fußbodenheizung) einsetzt, damit die Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Wärmenutzung gering ist und damit die aufzuwendende elektrische Arbeit.
Quelle: Tecalor - Technik erklärt