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Einblasdämmung für Geschossdecken, Dachschrägen und Mauerwerk

Unter einer Einblasdämmung wird eine Wärmedämmung mit geeigneten Dämmstoffen verstanden, die mittels Luftdruck in ein Bauteil eingebracht wird. Es stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, die sich in ihrem Dämmwert und ihrer jeweiligen Eignung für unterschiedliche Einsatzbereiche unterscheiden.

Die eingesetzten Dämmstoffe können sowohl organisch (beispielsweise Zelluloseflocken, Holz- oder Grasfasern, Kork), mineralisch (Glaswolle- oder Steinwollegranulat) oder synthetisch (PUR-Granulat, expandiertes Polystyrol) zusammengesetzt sein. Gemeinsam ist allen, dass sie eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen und damit Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenbereich nicht ausgleichen.

Mit der Einblasdämmung Hohlräume lückenlos nutzen

Im Vergleich zu anderen Dämmmethoden hat die Einblasdämmung einige Vorteile. So werden die vorhandenen Hohlräume bestmöglich und lückenlos gedämmt, auch in Bauelemente, die nur schwer zugänglich sind. Es wird durch den Luftdruck und die anschließende Verdichtung des Materials eine fugenlose und diffusionsoffene Dämmschicht ohne Wärmebrücken erreicht, die für ein angenehmes Raum- und Wohnklima sorgt. Zudem ist diese Art der Dämmung mit geringem technischem und zeitlichem Aufwand zu realisieren und auch für die nachträgliche Einbringung einer Wärmedämmung geeignet.

Anwendung findet diese Art der Dämmung etwa bei der obersten Geschossdecke, in Dachschrägen und Drempelräumen, im Holzrahmenbau und bei Installationsschächten sowie bei zweischaligem Mauerwerk. Die mögliche Energieeinsparung liegt im Dachbereich bei 20-40 Prozent, bei Wänden lassen sich ähnliche Einsparungen im Vergleich zum ungedämmten Bauteil erzielen.