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Die Bauleistungsbeschreibung beschreibt das Bauvorhaben

Die Bauleistungsbeschreibung oder Baubeschreibung ist eine detaillierte Beschreibung des Gebäudes, das errichtet werden soll. Neben der Art der Bauausführung sind hier auch Materialien aufgeführt, die für den Bau benötigt werden. Der Baubeschreibung müssen DIN-Vorschriften für Bauleistungen und die Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) zu Grunde gelegt werden.

Zu den Inhalten einer Leistungsbeschreibung gehören:

  • Art, Zweck, Nutzung
  • Hersteller, Qualität, Fabrikate, Preise
  • Grundwasserverhältnisse, Gewässer, Schutzzonen   
  • Bewachung und Absicherung der Baustelle
  • Ablauf- und Terminpläne
  • Konstruktions- und Lagepläne
  • Dämmungen und Bauhilfsmaßnahmen
  • statische u. bauphysikalische Berechnungen

Wofür wird die Bauleistungsbeschreibung benötigt?

Auch bei der Immobilienfinanzierung muss der Bauherr seiner Bank eine Bauleistungsbeschreibung vorlegen, die Bestandteil des Bauvertrags ist. Bei einem Grundstückskauf ist sie Teil des Kaufvertrags und muss hierfür notariell beurkundet werden. Die Baubeschreibung dient darüber hinaus als Beschreibung des Leistungsumfangs eines gewerblichen Verkäufers. Aus diesem Grund enthält sie nicht nur auszuführende Leistungen, sondern auch Haftungs- und Änderungsausschlüsse. Daher sollte sie einem Architekten, einem Anwalt oder der Verbraucherschutzzentrale gezeigt werden. Ein zusätzlicher Vorteil der Leistungsbeschreibung ist, dass alle zu vergebenden Arbeiten aufgelistet und die Angebote von Handwerkern so vergleichbar werden.