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Passivhaus ­– Basiswissen ... weniger als 1,5 l/m² Heizenergie im Jahr!

Mehr Behaglichkeit – weniger Energie!

Passivhäuser zeichnen sich durch besonders hohe Behaglichkeit bei sehr niedrigem Energieverbrauch aus. Das wird vor allem durch passive Komponenten (z.B. Passivhaus-Fenster, Wärmedämmung, Wärmerückgewinnung) erreicht. Das war auch schon beim ersten Passivhaus so, erbaut 1990/91 in Darmstadt-Kranichstein. Damals mussten die Komponenten noch in Einzelanfertigung gebaut werden – heute gibt es alle wesentlichen Bauteile aus der Serie. Rein äußerlich unterscheiden sich Passivhäuser nicht von konventionellen Häusern, denn mit Passivhaus bezeichnen wir einen Standard und keine bestimmte Bauweise.

Das Besondere steckt in diesen Details:

  1. Besonders gute Wärmedämmung
  2. Wärmegedämmte Fensterrahmen mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung
  3. Wärmebrückenfreie Konstruktion
  4. Luftdichte Gebäudehülle
  5. Komfortlüftung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung

Für die Zukunft gebaut! +

Das Passivhaus ist ein konsequent weiterentwickeltes Niedrigenergiehaus. Entscheidend sind gute Planung und sorgfältige Ausführung der Details.

Die notwendige Heizleistung ist so gering, dass ein 20-Quadratmeter-Zimmer mit zehn Teelichtern oder vier zusätzlichen Personen beheizt werden könnte – selbst im kältesten Winter.

Tatsächlich heizt man Passivhäuser in der Regel nicht mit Teelichtern, sondern mit einem effizienten und komfortablen Heizsystem – der Wärmeverbrauch ist dabei sehr gering.

Nach über 20 Jahren Betriebserfahrung lässt sich ein Fazit ziehen: behaglich, kostensparend, dauerhaft und umweltfreundlich. Auf diese Erfahrungen bauen heute Tausende von Architekten, Ingenieure und Fachunternehmen:
Das Passivhaus hat sich bewährt. Dank der systematischen bauvorbereitenden Forschung hat schon das erste Passivhaus überzeugend funktioniert.

In Zahlen heißt das für den Hausbesitzer: +

Ein Passivhaus benötigt für die Heizung im Jahr bei üblicher Nutzung nicht mehr als etwa 1,5 Liter Öl oder 1,5 Kubikmeter Erdgas (entspricht 15 kWh) pro m² Wohnfläche.
Das bedeutet eine Einsparung von mehr als 90 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Verbrauch in bestehenden Wohngebäuden. Zum Vergleich: Ein Neubau nach gesetzlicher Vorschrift benötigt immer noch sechs bis zehn Liter Öl je m² Wohnfläche für die Heizung.

Was kommt noch dazu? +

Der Energieverbrauch für Warmwasser im Passivhaus ist etwa genauso groß wie der der Heizung. Bei beidem sind die individuellen nutzungsbedingten Schwankungen jedoch recht hoch. Für einen niedrigen Stromverbrauch ist bei Elektrogeräten auf höchste Energieeffizienz zu achten. Der Strombedarf für eine effiziente Komfortlüftung fällt mit rund 2 KWh/(m²a) sehr gering aus.

"Die Wärmeverluste des Bauwerks werden so stark verringert, dass kaum noch geheizt werden muss. Passive Wärmequellen wie Sonne, Mensch, Haushaltsgeräte und die verfügbare Wärme aus der Fortluft decken einen Großteil des Wärmebedarfs. Die noch erforderliche Wärme kann leicht über die Zuluft zugeführt werden, wenn die maximale Heizlast weniger als 10 W/m² Wohnfläche beträgt. Wenn derartig wenig geheizt werden muss, nennen wir ein Gebäude ein Passivhaus."

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Feist
Universität Innsbruck | Arbeitsbereich Energieeffizientes Bauen und Passivhaus Institut

Referenzen des Passivhaus Anbieters CAL CLASSIC HAUS
Ökologisch bauen für mehr Nachhaltigkeit
Hausbeispiele von CAL CLASSIC HAUS

Zitat:

"Das Passivhaus ist definitiv der Bausstandard der Zukunft, es ist durch seinen geringen Energiebedarf ökonomisch sowie ökologisch."

Familie aus Meitingen, Passivhaus-Bewohner


DIE ENTSCHEIDENDEN VORTEILE:

  • Hoher Wohnkomfort
  • Ganzjährig frische Luft in allen Wohnräumen
  • Bauphysikalisch einwandfreie Konstruktion: keine erhöhte Feuchtigkeit, schimmelfrei
  • Extrem geringe Heizkosten – selbst bei steigenden Energiepreisen
  • Radikale Umweltentlastung
  • Förderkredite von der KfW

Mehr als 20 Jahre Passivhaus überzeugen: Energieeffizienz mit Lebensqualität!

Denn Passivhäuser sind ...

... behaglich.

Wie bei einem Daunenschlafsack ist ein Passivhaus mit einer sehr gut dämmenden Hülle umschlossen, die dafür sorgt, dass die Wärme im Haus bleibt. Das heißt:

  • gleichmäßig warme Oberflächen im Raum
  • gleichbleibendes behagliches Innenklima
  • komfortable, konstante Temperatur und keine Zugluft

Die Komfortlüftung sorgt kontinuierlich für:

  • hygienische Raumluft
  • angenehm warme und frische Zuluft

... nachhaltig.

  • Die Umsetzung des Passivhaus-Standards trägt erheblich zum Klimaschutz bei und schont gleichzeitig die Ressourcen von nur begrenzt verfügbaren Energieträgern (Gas, Öl, etc.).
  • Der Ausstoß an Kohlendioxid wird radikal gesenkt.
  • Der verbleibende Energiebedarf für Passivhäuser lässt sich auch dauerhaft aus erneuerbaren Quellen decken – nicht nur zu einem Bruchteil, sondern vollständig.

... effizient.

  • Ein Passivhaus braucht nur extrem wenig Heizenergie.
  • Es stellt eine einwandfreie Luftqualität automatisch und mit geringem technischem Aufwand bereit.

... innovativ.
Das Passivhaus-Konzept ist ein moderner Baustandard. Er eröffnet Architekten und Ingenieuren neue Perspektiven. Die Bauwirtschaft entwickelt hocheffiziente Produkte und bietet sie am Markt an. Innovative Haustechniksysteme, angepasst an den Passivhaus-Standard, ergänzen das Angebot. Die Investition in Komfort und Effizienz schafft auf diesem Weg Wertschöpfung und zusätzliche Beschäftigung in der Region.

... erprobt.

  • Mehrere Hundert Passivhäuser wurden wissenschaftlich begleitet und auf Herz und Nieren geprüft. Die durchweg positiven Ergebnisse überzeugen!
  • Tausende von Passivhäusern wurden bereits gebaut, werden bewohnt und haben sich längst bewährt

... förderwürdig.

Passivhäuser sind umweltfreundlich. Deswegen werden sie von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) durch zinsverbilligte Kredite gefördert:

  • bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit
  • Auszahlung 100 Prozent
  • Laufzeit 10, 20 oder 30 Jahre
  • tilgungsfrei bis zu fünf Jahre

... unkompliziert.
Das Passivhaus stellt keine besonderen Anforderungen an die Nutzer. Im Gegenteil: Gleichmäßig angenehme Raum- und Oberflächentemperaturen stellen sich von selbst ein. Es zieht nirgends. Um das Lüften muss man sich nicht mehr kümmern - und das alles ohne komplizierte Technik. Die Nutzerfreundlichkeit ist eingebaut. Nutzen Sie die gewonnene Zeit für Ihre Interessen!

... individuell.
Der Passivhaus-Standard ist keine Bauvorschrift. Das Passivhaus überzeugt allein durch seine Vorteile. Alles, was gebraucht wird, ist vorhanden und für jedermann verfügbar: Erfahrungen, Bauprodukte und Planungswerkzeuge. Jeder Bauherr kann seinen eigenen Beitrag zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit leisten - bei höherem Komfort und ohne Verzicht.Passivhäuser lassen sich ebenso individuell gestalten wie andere Häuser und sind doch etwas Besonderes.
Infos zu gebauten Beispielprojekten finden Sie unter:
www.passivhausprojekte.de

Quelle: Passivhaus Institut / IG Passivhaus Deutschland